Anlage 1:

 

                                                           

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                       

                                                          

 

                                                                                          

 

 

 

1.          Umgang mit Kraftstoffen

             Luftfahrzeuge dürfen auf dem Sonderlandeplatz Mendig nicht be- oder enttankt werden.

 

 

2.          Betrieb von Luftfahrzeugen

 

2.1.       Betrieb der Triebwerke von Luftfahrzeugen

 

2.1.2.   Prüfläufe der Triebwerke von Luftfahrzeugen dürfen nur an den von der Flugleitung zugewiesenen bestimmten Stellen vorgenommen werden.

 

2.1.3.   Vor dem Anlassen von Triebwerken müssen die Laufräder der Luftfahrzeuge durch Bremsklötze oder Bremsen ausreichend gesichert werden.

 

2.1.4.   Zur Warnung vor Gefahren durch laufende Triebwerke sind die Zusammenstosswarnlichter der Luftfahrzeuge unmittelbar vor dem Anlassen der Triebwerke ein­zuschalten und erst nach deren Stillstand auszuschalten. Während die Triebwerke angelassen werden und laufen, muss der Führerstand des Luftfahrzeuges mit einem Flugzeugführer oder einer berechtigten Person besetzt sein. Wer Triebwerke von Luftfahrzeugen anlässt oder während des Laufens bedient, hat sich zu vergewissern, dass die Luftschrauben, sowie die von ihnen oder von den Triebwerken verursachten Luftströme keine Personen verletzen und keine Sachen beschädigen können.

 

2.1.5.   Das Ein- und Aussteigen von Fluggästen sowie das Be- und Entladen bei laufenden Triebwerken ist untersagt. Dies gilt nicht für Drehflügler.

 

2.1.6.   Auf den Vorfeldern dürfen Triebwerke von Luftfahrzeugen nicht auf höhere Drehzahlen gebracht werden, als nach den Umständen unvermeidlich ist.

 

2.2        Die Hallenvorfelder dienen der Abstellung von Flugzeugen.

Der unmittelbare Bereich vor den Hallentoren muss freigehalten werden.

 

2.3.       Abstellplätze werden vom Flugplatzhalter bzw. von der Flugleitung zugewiesen. Aus Sicherheits- oder Betriebsgründen kann der Flugleiter das Verbringen des Luftfahrzeuges auf einen an­deren Abstell- oder Unterstellplatz verlangen oder, wenn der Luftfahrzeughalter/Benutzer nicht erreichbar ist oder dem Verlangen nicht rechtzeitig nachkommt, selbst das Luftfahrzeug ohne Betätigung von Triebwerken durch berechtigtes Personal dorthin verbringen. Die Luftfahrzeuge sind deshalb nicht mittels Feststellbremse, sondern durch Unterlegen von Bremsklötzen zu sichern. Die Flugplatzunternehmerin haftet hierbei nur für Schäden, die nachweislich vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden.

             Die Sicherung eines abgestellten oder untergestellten Luftfahrzeugs bei Tag und bei Nacht obliegt dem Luftfahrzeughalter. Bei Dunkelheit oder schlechter Sicht hat er ein abgestelltes Luftfahrzeug ausreichend zu kennzeichnen, sofern dies aus Sicherheitsgründen erforderlich ist.

 

3.             Rauchverbot, Umgang mit offenem Feuer

           Auf dem Flugbetriebsbereich, insbesondere in den durch entsprechende Verbotsschilder 

           gekennzeichneten Bereichen sowie innerhalb eines Sicherheitsabstandes   

           von 15 m um abgestellte Luftfahrzeuge, sind Rauchen und Umgang mit offenem 

           Feuer verboten.

4.          Fahrzeuge und Geräte mit Verbrennungsmotoren

 

4.1        Auf den Flugbetriebsflächen eingesetzte Kraftfahrzeuge und Geräte mit Verbrennungsmotoren müssen mit handelsüblichen Sicherheitseinrichtungen (Auspuffanlagen und Schalldämpfer) ausgerüstet sein, die das Austreten brennender Auspuffgase verhindern.

 

4.2.       Fahrzeuge und Geräte mit Verbrennungsmotoren müssen den Vorschriften entsprechen.

 

 

5.          Reinigungsarbeiten an Luftfahrzeugen

 

5.1.       Luftfahrzeuge dürfen im Flugbetriebsbereich nicht mit brennbaren Flüssigkeiten, (z.B. Benzin u.ä) gereinigt werden.

 

5.2.       Schmierstoff- und Kraftstoffrückstände sind sachgerecht zu entsorgen.

 

5.3.       Bei Arbeiten aller Art an Luftfahrzeugen oder in einem Umkreis von 50 m um Hallen hat der Lfz-Halter Handfeuerlöscher in ausreichender Anzahl und leicht greifbar bereitzustellen.

 

 

6.          Aufbewahren von Material, Gerät und Abfällen

 

6.1.       Material, Gerät und Abfälle sind so aufzubewahren, dass keine Feuer- und Explosionsgefahr entsteht.

 

6.2.        Leere Kraftstoff- und Schmierstofffässer für gefährliche Stoffe dürfen nicht gelagert  

            werden.

 

6.3.       Feuergefährliche Abfälle (Schmierstoffrückstände, usw.) dürfen nicht auf dem Gelände des Sonderlandeplatzes Mendig aufbewahrt werden.

 

 

7.          Feuerlösch- und Rettungsdienst

 

           Bei Ausbruch eines Brandes ist sofort die örtliche Feuerwehr, Telefon-Nr. 112 zu

           benachrichtigen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr ist der Brand mit den verfügbaren

           Feuerlöschmitteln zu bekämpfen. Zudem sind die Flugleitung, die Flugplatz GmbH Mendig und die TRIWO AG unverzüglich zu benachrichtigen.

            

Bei Unfall oder anderen Ereignissen mit Personen- oder Sachschäden sind der Feuerlösch- und Rettungsdienst, die Flugleitung, die Flugplatz GmbH Mendig und die TRIWO AG unverzüglich zu benachrichtigen.

 

Im Übrigen ist der Flugplatz Notfallplan, s. Anlage 3, zu beachten.

Sicherheitsbestimmungen

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