1.                 Anwendbarkeit

 

2.                 Benutzung mit Luftfahrzeugen

2.1              Befugnis zur Durchführung des Flugbetriebs

2.2               Entgelt

2.3               Statistik/notwendige Angaben

2.4               Stationierung von Luftfahrzeugen

2.5               Versagen der Stationierung

2.6               Aufgaben des Flugleiters

2.7               Rollen von Luftfahrzeugen

2.8               Abstellen von Luftfahrzeugen

2.9               Lärmschutz

2.10             Wartungs- und Reinigungsarbeiten an Luftfahrzeugen, Abwässer

2.11             Betankung - Enttankung von Luftfahrzeugen

2.12             Bewegungsunfähige Luftfahrzeuge

2.13             Heißluftballon - Starts

2.14             Fallschirmsprungbetrieb

2.15             Parallelflugbetrieb

 

3.                 Betreten und Befahren

3.1               Straßen und Plätze

3.2               Fahrzeugverkehr

3.3.              Flugbetriebsbereich / nicht allgemein zugängliche Anlagen

3.4               Paralleler Fahr- und Flugbetrieb

 

4.                 Sonstige Betätigung

4.1               Gewerbliche Betätigung

4.2               Lagerung gefährlicher Güter

 

5.                 Sicherheitsbestimmungen

 

6.                 Verunreinigungen, Abwässer

6.1               Verunreinigungen

6.2               Abwässer

 

7.                 Zuwiderhandlungen gegen die Flugplatzbenutzungsordnung

 

8.                 Erfüllungsort und Gerichtsstand

 

Anlagen:

 

1.                 Sicherheitsbestimmungen

2.                 Alarmplan für Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen (nicht veröffentlicht)

3.                 Flugplatznotfallplan Feuer/Flugunfall

4.                      Betriebsverfahren für parallelen Fahr- und  Flugbetrieb, Anflugkarte   

5.                       Mendig

6.                       Absichtlich freigelassen

6.                 Antrag Stationierungserlaubnis (nicht veröffentlich)

7.                 Stationierungserlaubnis  (nicht veröffentlich)

 

 

 

 

 

 

Benutzungsvorschriften

 

1.       Anwendbarkeit

 

  1.1  Diese Benutzungsordnung regelt die Rechte und Pflichten zwischen den Benutzern  

und dem Inhaber der Genehmigung des Sonderlandeplatzes Mendig. Sie bezieht sich nur  auf die Nutzung des Sonderlandeplatzes Mendig und seines Flugbetriebsbereiches. Die  öffentlich-rechtlichen Vorschriften für die Benutzung des Flugplatzes bleiben unberührt.

 

  1.2   Die sich an den Luftfahrzeughalter wendenden Vorschriften dieser

 Benutzungsordnung gelten entsprechend für Personen, die Luftfahrzeuge in Gebrauch haben,  ohne deren Halter zu sein.

 

   1.3    Der Flugplatzhalter hat dafür Sorge zu tragen, dass die von der Genehmigungsbehörde vorgeschriebenen sowie sonstigen vorhandenen mit dem Flugbetrieb zusammenhängenden Einrichtungen in einem ihrer Bestimmung entsprechenden Zustand sind.

 

   1.4    Grundlage für die Rechte und Pflichten zur Benutzung des Sonderlandeplatzes Mendig ist die „Genehmigung des Sonderlandeplatzes Mendig“ vom 07.06.2010 des Landesbetriebes  Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) in der jeweils aktuellen Fassung, die zu beachten ist und am Sonderlandeplatz ausgehängt ist.

 

    1.5   Für die Überwachung der Vorschriften, Auflagen und nachfolgenden Benutzungsregeln sowie hinsichtlich der ordnungsgemäßen Vorbereitung und Durchführung des Flugbetriebes bestellt die Flugplatz GmbH Mendig einen Beauftragten.

           Dieser vertritt handlungs- und weisungsbefugt die GmbH in Bezug auf eine ordnungsgemäße Durchführung und Abwicklung des Flugbetriebes, überprüft dies und sorgt erforderlichenfalls für die Abstellung von Mängeln. Er ist zur sicheren Abwicklung des Bodenbetriebes weisungsbefugt gegenüber Luftfahrzeughaltern und Luftfahrzeugführern sowie Personen die Aufgaben nach 2.6 wahrnehmen.

           Er ist Ansprechpartner der weiteren Nutzer des Sonderlandeplatzes und koordiniert mit  diesen die fliegerische Nutzung. Er kann diese Aufgaben delegieren.

1.6   Weitere Benutzungsregeln können sich aus den Vorgaben des  

Grundstückseigentümers  TRIWO AG ergeben.

 

 

 

    2.     Benutzung mit Luftfahrzeugen

 

         Die Benutzung des Sonderlandeplatzes mit Luftfahrzeugen ist nach Maßgabe dieser Benutzungsordnung gestattet (PPR). PPR – Anfragen platzfremder Luftfahrzeuge wochentags unter 02652/989137; oder 0170/1686175.

 

      Die Fa. Roland Aircraft regelt PPR Anfragen für  Kunden im eigenen Bereich. Sofern die Flugleitung nicht besetzt ist, stellt die Fa. Roland  Aircraft zu diesem Zweck einen eigenen Flugleiter der die Voraussetzungen gemäß  2.1 erfüllt.

 

 

    2.1              Befugnis

           Flugbetrieb darf nur durchgeführt werden, wenn die Flugleitung durch einen von der Flugplatz GmbH Mendig für den Sonderlandeplatz Mendig bestellten und bei der  Landesluftfahrtbehörde Rheinland-Pfalz gemeldeten Flugleiter besetzt ist.    

 

    2.2              Entgelt

           Die Benutzung des Sonderlandeplatzes Mendig mit Luftfahrzeugen ist nur gemäß der Betriebsgenehmigung des Sonderlandeplatzes Mendig vom 07.06.2010, Az.: VIII/17-1211-001/2010, und nur gegen Entrichtung der in der Entgeltordnung festgelegten Entgelte  gestattet.

 

    2.3              Statistik/notwendige Angaben

           Die Luftfahrzeugführer haben der Flugplatzunternehmerin auf deren Verlangen die für Statistikzwecke und die für die Nachprüfung der Benutzung und der Entgeltberechnung notwendigen Unterlagen vorzulegen bzw. die notwendigen Angaben zu machen.

 

    2.4              Stationierung von Luftfahrzeugen

           Für jede zeitlich begrenzte Stationierung, die den Zeitraum von 3 Tagen übersteigt, oder für  eine dauerhafte Stationierung eines Luftfahrzeugs auf dem Sonderlandeplatz Mendig ist die Erlaubnis der Flugplatzunternehmerin erforderlich. Die Beantragung erfolgt mit Antrag nach  Anlage 5. Dies gilt nicht für Luftfahrzeuge, die sich zu Wartungs-, Instandhaltungs- oder Reparaturmaßnahmen im Bereich der Fa. Roland Aircraft befinden.

 

    2.5              Versagen der Stationierung

               Die Flugplatzunternehmerin behält sich in begründeten Fällen (z.B. bei

               Luftfahrzeugen mit übermäßiger Geräuschentwicklung) vor, eine Stationierung

          auf dem Sonderlandeplatz zu versagen oder zu widerrufen, z.B.:

Luftfahrzeuge, die die Lärmgrenzwerte gemäß Anlage 2 der Landeplatz-Lärmschutz-

Verordnung nicht einhalten.

Luftfahrzeuge, die nicht ein Zertifikat über den ermittelten Lärmwert

nach  ICAO Annex 16

Kapitel VI oder Kapitel X (ausländische Lärmzeugnisse) vorweisen.

Hubschrauber, deren maximaler Lärmpegel den Lärmgrenzwert nach

ICAO Annex 16 Kapitel VIII oder Kapitel XI überschreitet).

 

    2.6              Aufgaben Flugleiter

               Der Flugleiter ist mit der Durchsetzung dieser Benutzungsordnung durch den

               Flugplatzhalter beauftragt. Zusätzlich kassiert er die Landegebühren und führt

           einen Nachweis darüber.

           Er genehmigt PPR – Anfragen für Lfz bis 2 to MTOM -falls erforderlich, nach Rücksprache mit weiteren Nutzern der Start- und Landebahn (Asphalt), um zu klären, ob hinsichtlich der   Start- und Landezeit eine flugbetriebliche Nutzung möglich ist-. 

 

    2.7              Rollen von Luftfahrzeugen

           Luftfahrzeuge dürfen mit eigener Kraft nur von hierzu berechtigten Personen und nur mit der erforderlichen Mindestdrehzahl der Triebwerke im Schritttempo gerollt werden. In oder aus  Hallen darf nicht mit eigener Kraft gerollt werden. Die Luftfahrzeuge auf dem Hallenvorfeld sind während des Anlassens von Triebwerken so aufzustellen, dass die Hallen nicht  angeblasen werden. Alle

         Roll- und Flugzeugschleppbewegungen sind mit der Flugleitung abzustimmen.

 

    2.8              Abstellen von Luftfahrzeugen

           Abstellplätze werden vom Flugplatzhalter bzw. Flugleiter zugewiesen. Die Sicherung eines abgestellten oder untergestellten Luftfahrzeugs bei Tag und bei Nacht obliegt dem Luftfahrzeughalter/Benutzer. Für das Abstellen gelten die gesetzlichen Regelungen über die  Miete. Eine Verwahrungspflicht besteht nicht.

 

    2.9              Lärmschutz

           Die Luftfahrzeugführer haben die Geräusche, die durch die Triebwerke beim Betrieb ihrer Luftfahrzeuge entstehen, auf das unvermeidbare Mindestmaß zu beschränken.

 

    2.10                        Wartungsarbeiten / Reinigungsarbeiten an Luftfahrzeugen, Abwässer

           Es ist sicherzustellen, dass durch die Nutzung des Sonderlandeplatzes keine Boden- oder Grundwassergefährdungen entstehen.

           Größere Wartungsarbeiten an Luftfahrzeugen sowie das Waschen und Absprühen von Luftfahrzeugen sind im Flugbetriebsbereich verboten.

           Das gilt nicht für das Reinigen von Segelflugzeugen und Cockpitscheiben von Luftfahrzeugen  mit klarem Wasser ohne sonstige Zusätze.

 

       2.11      Betankung / Enttankung von Luftfahrzeugen

Betankungen und Enttankungen von Luftfahrzeugen sind auf dem Gelände des Sonderlandeplatzes Mendig verboten.

 

     2.12       Bewegungsunfähige Luftfahrzeuge

Bleibt ein Luftfahrzeug auf dem Flugbetriebsgelände bewegungsunfähig liegen, so darf der Flugplatzhalter es auch gegen den Widerspruch des Luftfahrzeughalters, auf dessen Kosten von den Flugbetriebsflächen entfernen, soweit dies für die sichere Abwicklung des Luftverkehrs oder ggf. des Fahrbetriebs auf der Asphaltbahn notwendig ist.

Für Schäden haftet der Flugplatzhalter nur, wenn er sie vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat. Gleiches gilt, wenn der Luftfahrzeughalter ihn beauftragt hat, sein bewegungsunfähiges Luftfahrzeug von den Flugbetriebsflächen zu entfernen oder bei der Entfernung mitzuwirken.

Bleibt ein Luftfahrzeug bewegungsunfähig liegen und entsteht dem Flugplatzhalter dadurch ein Vermögensschaden, so kann er von dem Luftfahrzeughalter Ersatz verlangen, es sei denn, dass diesen kein Verschulden trifft.

 

    2.13         Heißluftballon – Starts

Vor Aufnahme des Aufrüstvorganges ist das Vorhaben mit der Flugleitung abzustimmen und deren Einverständnis einzuholen. Der Startplatz ist im Einzelfall entsprechend Windrichtung  und Verkehrslage zwischen Ballonfahrer und Flugleitung festzulegen. Der jeweilige Ballonstart darf nur in Anwesenheit eines Flugleiters durchgeführt werden.

 

     2.14      Fallschirmsprungbetrieb

Fallschirmsprungbetrieb ist nur nach vorheriger Abstimmung und Zustimmung der Flugleitung zulässig.

Die Landezone (mindestens 30 m Radius) ist so festzulegen, dass ein Abstand der äußersten Begrenzung  von mindestens 100 m zur befestigten Start- Landebahn, zum Rollfeld und zum Vorfeld eingehalten wird.

Der Betrieb von Luftfahrzeugen am Boden und das Anlassen von Triebwerken sind während  des Fallschirmsprungvorganges zulässig, wenn ausschließlich Flächenschirme zum Einsatz kommen und sich die Luftfahrzeuge außerhalb des Umkreises von 100 m der Landezone befinden.

Sprungbetrieb und sonstiger Flugbetrieb auf der Grasbahn sind verboten.

Sprungbetrieb und sonstiger Flugbetrieb auf der Asphaltbahn sind gleichzeitig gestattet, wenn: 

 

    1.    der Sprungssektor einen Mindestabstand von 300 m zur festgelegten 

            Platzrunde aufweist,

 

2. der Sprungfallschirm spätestens in einer Höhe von 1500 ft GND vollständig geöffnet ist

 

 3.und der benötigte Luftraum und der Zielsektor frei von Luftfahrzeugen sind.

 

Steigflüge auf Absetzhöhe sind außerhalb der Platzrunde und frei von Ortschaften durchzuführen.

                Vor dem Absetzen der Fallschirmspringer hat der verantwortliche  

             Luftfahrzeugführer des Absetzflugzeuges sich davon zu überzeugen, dass kein

              anderes Luftfahrzeug im durch die Fallschirmspringer zu benutzenden Luftraum

             zu erwarten ist und die Flugleitung über den unmittelbaren Absetzvorgang zu

               informieren.

Im Übrigen gelten für den Fallschirmsprungbetrieb die Vorschriften der NFL II-37/00 und NFL II-71/01.

 

      2.15               Parallelflugbetrieb

                Parallelflugbetrieb auf Gras- und Asphaltbahn ist nicht zulässig.

 

 

 

3 .  Betreten und Befahren

 

   3.1       Straßen und Plätze

Die vom Grundstückeigentümer (TRIWO) eröffneten Straßen und Plätze sind nicht dem öffentlichen Verkehr gewidmet und können aus betrieblichen Gründen beschränkt oder gesperrt werden.

                               

   3 .2     Fahrzeugverkehr

Werden Fahrzeuge, die nicht zum Verkehr auf öffentlichen Straßen zugelassen         

 sind, auf dem Flugplatz verwendet, so sind deren Halter für den betriebssicheren

Zustand und die ordnungsgemäße Bedienung der Fahrzeuge, unter Berücksichtigung der besonderen Gefahren (insbesondere Flugbetrieb und Fahrbetrieb der TEA) auf dem Flugplatz Mendig, verantwortlich.

Von Schadensersatzansprüchen aus dem Betrieb derartiger Fahrzeuge hat der Eigentümer oder Halter dieser Fahrzeuge den Grundstückseigentümer und die Flugplatz GmbH Mendig freizustellen.

 

            Auf dem Gelände des Sonderlandeplatzes Mendig haben rollende      

             Luftfahrzeuge vor  anderen Verkehr Vorfahrt. Im Übrigen finden die

             Vorschriften der Straßenverkehrsordnung  über das Verhalten im Verkehr auf

             den Fahrzeugverkehr auf dem Flugplatz Mendig  entsprechende Anwendung.

             Besondere Regelungen für den Flugplatzverkehr sowie Anlage 5 

            (Betriebsverfahren)

            für den Sonderlandeplatz Mendig bei gleichzeitigem Fahrzeug- und Flugverkehr)

            sind dabei zu  beachten. Kraftfahrzeuge und Kleinfahrzeuge (z.B. Fahrräder)

            dürfen nur auf den dafür gekennzeichneten Flächen abgestellt werden.

 

   3.3       Flugbetriebsbereich / nicht allgemein zugängliche Anlagen

Der Flugbetriebsbereich darf von nicht berechtigten Personen nur mit Einwilligung der Flugleitung betreten oder befahren werden.

 

Zum Flugbetriebsbereich gehören:

 

das Rollfeld (mit dem zum Starten, Landen und Rollen bestimmten Flächen einschließlich der Schutzstreifen)

das Vorfeld.

 

Anlagen innerhalb der eingefriedeten oder durch Verkehrsschilder gekennzeichneten Teile des Sonderlandeplatzes Mendig dürfen nur mit Einwilligung der Flugplatz GmbH Mendig betreten oder befahren werden.

 

Fahrzeuge, die im Flugbetriebsbereich verkehren, sind auf Verlangen der Flugleitung besonders zu kennzeichnen und/oder mit Sicherheitseinrichtungen zu versehen.

 

Die Höchstgeschwindigkeit im Flugbetriebsbereich ist für Fahrzeuge auf 30 km/h begrenzt. Diese Geschwindigkeitsbegrenzung gilt nicht für Feuerlösch-, Sanitäts- und Rettungsfahrzeuge im Einsatz.

 

Der Zugang/Zufahrt von Gästen/Besuchern zur Start-Landebahn (Gras) hat über die südliche Flugplatzringstraße zu erfolgen.

 

Fluggäste dürfen nicht am jeweiligen Startplatz verweilen. Sie müssen außerhalb des Flugbetriebsbereiches warten und zu gegebener Zeit von einer zum Betreten des Sonderlandeplatzes berechtigten Person dort abgeholt und dahin zurück begleitet werden.

 

Hunde sind an der Leine zu führen

 

    3.4      Paralleler Fahr- und Flugbetrieb

Für den Parallelbetrieb von Kraftfahrzeugen des TEA und Luftfahrzeugen auf dem Flugplatz Mendig gilt ein besonderes Betriebsverfahren, das zu beachten ist,

s. Anlage 5.

 

    4. Sonstige Betätigung

 

      4.1     Gewerbliche Betätigung

Gewerbliche Betätigung auf dem gesamten Flugplatzgelände ist nur aufgrund einer Vereinbarung mit dem Grundstückeigentümer zulässig. Entsprechendes gilt für Ton- und Fernsehaufnahmen sowie für Rundfunk- und Fernsehübertragungen. Dies gilt ebenso für Sammlung, Werbung und Verteilung von Druckschriften.

 

    4.2      Lagerung gefährlicher Güter

Die Lagerung von Stoffen und Gegenständen, die durch Rechtsverordnung als gefährliche Güter bestimmt sind (inklusive brennbare Stoffe), sowie von wassergefährdenden Stoffen auf dem Sonderlandeplatz Mendig (Flugbetriebsbereich) ist verboten.

 

 

 

      5. Sicherheitsbestimmungen

 

Die auf luftverkehrsrechtlichen oder auf anderen Rechtsvorschriften beruhenden Sicherheitsbestimmungen sind einzuhalten. Zusätzlich siehe Anlagen 1,2,3,5.

 

 

     6. Verunreinigungen, Abwässer

 

6.1          Verunreinigungen

Verunreinigungen des Flugbetriebsbereiches sind zu vermeiden. Soweit erforderlich, sind Ölauffangwannen zu verwenden. Verunreinigungen sind durch den Verursacher zu beseitigen, andernfalls kann die Flugplatz GmbH Mendig die Reinigung auf Kosten des Verursachers vornehmen lassen.

 

6.2          Abwässer

        Es ist sicher zu stellen, dass durch die Nutzung des Sonderlandeplatzes keine Boden- oder Grundwassergefährdungen entstehen.

           In die Abwasserabläufe darf nur nach häuslichem Gebrauch verändertes Wasser (Schmutzwasser) eingeleitet werden. Nicht eingeleitet werden dürfen wassergefährdende Stoffe jeglicher Art.

           Zuwiderhandelnde werden zur Anzeige gebracht.

 

 

7. Zuwiderhandlungen gegen die Flugplatzbenutzungsordnung

 

             Wer gegen die Vorschriften dieser Benutzungsordnung oder gegen Weisungen 

             der Flugplatz GmbH Mendig oder des Grundstückseigentümers verstößt, kann 

             durch die Flugplatz GmbH Mendig vom Sonderlandeplatz Mendig verwiesen

             werden.

 

 

8. Erfüllungsort und Gerichtsstand

 

Erfüllungsort und Gerichtsstand für die sich aus dieser Benutzungsordnung ergebenden Verpflichtungen und Rechtsstreitigkeiten ist Mayen.

 

Mendig, 31.03. 2011                                                       

  

 

   Hans Peter Ammel

     Geschäftsführer

     

                                                

 Anlagen:

1. Sicherheitsbestimmungen

3. Flugplatz Notfallplan

4. Anflugkarte Mendig

5. Betriebsverfahren für parallelen Flug- und Fahrbetrieb

6. Antrag Stationierungserlaubnis

7. Stationierungserlaubnis

 

 

 

 

   

 

 

                                        .

Inhaltsverzeichnis

Textfeld:  Flugplatz Mendig GmbH

Benutzungsordnung Teil II

Benutzungsvorschriften für den Sonderlandeplatz Mendig